Ein gelingender Führungswechsel mit vielen Hürden

Die Herausforderung

Zum ersten Mal Werksleiter und damit Führungsverantwortung für über 800 Mitarbeiter. Sein neuer Job war sehr herausfordernd, vor allem weil es darum ging, eine neue Kultur der Verantwortung, des offenen Austauschs und agilen Arbeitens zu entwickeln. Dies war insbesondere schwierig, weil sein Vorgänger diesen Standort sehr autokratisch geführt hatte und das sogenannte Führungsteam eher eine Ansammlung einzelner Befehlsempfänger war, die weder zu ihm noch untereinander Vertrauen hatten.

Der Lösungsansatz

  • Entwickeln eines positiven Ziels mit einer klaren Themenlandkarte
  • Klären eigener Anteile, Hemmnisse, die den Prozess sonst stocken ließen
  • Herausarbeiten und Probehandeln konkreter Vorgehensweisen
  • Regelmäßige halbtägige Coachings im Abstand von ca. 6 Wochen

Die Umsetzung

Im ersten Termin erarbeiteten wir eine Ziel- und Themenlandkarte, die alle relevanten Themenfelder abdeckte und als Navigator und Referenz für jede folgende Sitzung diente. In den folgenden Terminen stiegen wir intensiv in jedes Thema ein. Gleich zu Beginn nahmen wir so sein ambivalentes Verhältnis zum Verwaltungsleiter in den Fokus. Lebendig wurde es vor allem, wenn unser Coachee merkte, wie er sich selbst ein Bein stellte, zu stark zögerte oder den Prozess im Werk gefährdete, weil er mit seiner Energie zu schnell voranging. Prozessbewusstsein, Explorieren und kraftvoll unangenehme Themen anzugehen, war wohl das „Geheimrezept“.

Das Ergebnis

  1. Ein klares und umfassendes Bild aller erfolgsrelevanten Themen (fachlich, persönlich, interpersonell, organisatorisch).
  2. Ein Führungsteam, das in Bewegung gekommen ist.
  3. Schnell geklärte Themen, die hochkonfliktbeladen sonst unbewusst länger liegengeblieben wären.

Kundenstimme

„Ich habe mich immer sehr auf die Sitzungen mit Ihnen gefreut und bin geklärter und frischer aus jedem Termin zurückgefahren.“